Wir beantworten hier die uns am häufigsten gestellten Fragen rund um Lamas.

Wie alt kann ein Lama werden?

Bei guter Haltung und Pflege kann ein Lama bis zu 25 Jahre alt werden.

Kann man auf Lamas reiten?

Lamas sind keine Reittiere.

Lamas werden in ihrer ursprünglichen Heimat als Lasttiere eingesetzt, doch sind deutlich kleiner und schwächer als unsere bekannten Last- und Reittiere. Je nach Größe und Statur kann ein Lama 20-40 kg tragen, daher könnten höchstens sehr leichte Menschen darauf sitzen. In Europa lassen manche Lamahalter Kinder auf Lamas reiten.

Wir erlauben nur unter bestimmten Voraussetzungen und auch nur für sehr kurze Zeit leichten Kindern auf einem Lama zu sitzen. Wer jedoch richtig "ausreiten" möchte, sollte dazu kein Lama verwenden. Das wäre keine artgerechte Nutzung.

Was fressen Lamas?

Lamas sind Wiederkäuer, also Pflanzenfresser. Sie sind sehr karge Kost gewohnt und fressen daher in erster Linie Heu und Gras.

Kommen Lamas aus dem Himalaya?

Nein.

Lamas kommen ursprünglich aus den Anden in Südamerika. 

Der Himalaya ist eine Gebirgskette in Asien. Dort kommt ursprünglich der Dalai Lama her, der höchste Priester des tibetischen Buddhismus. Er klingt vielleicht wie ein Lama, ist es aber nicht.

Wie viel kann ein Lama tragen?

Je nach Alter, Größe und Statur kann ein Lama 20-40 kg tragen.

Beim Lamatrekking beladen wir unsere ausgewachsenen Lamas mit maximal 20kg.

Sind Lamas Kamele?

Ja.

Lamas sind Neuweltkamele.

Dromedare und Trampeltiere gehören zur Gruppe der Altweltkamele. Gemeinsam mit den Neuweltkamelen gehören sie alle zur Familie der Kamele.

Auch wenn Lamas sich äußerlich von den uns besser bekannten Altweltkamelen unterscheiden, etwa weil sie keine Höcker haben und wesentlich kleiner gebaut sind, so sind sie doch typische Kamele: sie haben Schwielensohlen, große Augen, einen langen Hals, marschieren im Passgang und geben auch typische Kamellaute von sich.

Spucken Lamas?

Ja.

Lamas spucken aber nur untereinander. Meist wird gespuckt um Rangordnungen zu klären oder den besten Platz beim Fressen zu erkämpfen. Spucken ist auch Ausdruck von Ärger oder Schmerz, richtet sich in der Regel jedoch nie gegen andere Arten.

Wenn ein Lama absichtlich Menschen anspuckt, ist es höchstwahrscheinlich fehlgeprägt. Das geschieht bei jungen Lamahengsten in den ersten Monaten ihres Lebens und führt dazu, dass Menschen für Artgenossen gehalten und ebenso behandelt werden. Es wurde bei einzelnen Lamas, die an und für sich nicht fehlgeprägt sind, auch schon spucken gegen Menschen beobachtet, aber in diesen Fällen handelte es sich um psychisch gestörte oder extrem gereizte Tiere. In der Regel kommt das nicht vor. Gut erzogene und gesund aufgewachsene Lamas, spucken Menschen nicht an.

Unabsichlich kann es schon allerdings vorkommen, dass Menschen Lamaspucke abbekommen, etwa wenn der Wind ungünstig oder der Mensch zwischen zwei Lamas steht, die einander anspucken.

Oft wird aber auch spucken mit niesen verwechselt. Lamas niesen relativ häufig. Das klingt genauso wie spucken und sieht auf den ersten Blick auch so aus, ist aber dennoch etwas ganz anderes ;)